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Bremsbeläge

16. Januar 2012

Unter einem Bremsbelag, auch Bremsstein, versteht man ein Bauteil eines Fahrzeuges, dass mit Hilfe von Druck auf die Bremsscheibe oder Bremstrommel das Fahrzeug zum Stehen bringt bzw. seine Geschwindigkeit verringert. Bremssteine kennt man auch von vielen anderen Fahrzeugen beispielsweise dem Fahrrad oder sogar der Eisenbahn. Meist sind dies Teile des Fahrzeugs, die hohen Belastungen durch die Reibung ausgesetzt sind. Daher bestehen sie auch meist aus Metall bzw. Sintermetall. Die Reibmittel die den Bremsbelag ausmachen, bestehen meist aus unterschiedlichen Materialien. Dieser verhindert, dass die Wärmeeinwirkung zu hoch ist. Mitunter besteht ein Bremsklotz aus einer Trägerplatte die, wie oben schon erwähnt, aus Metall besteht, dem Reibmittel und eine Geräuschdämmplatte.

Die Bremsbeläge müssen besonderen Anforderungen standhalten. Bremssteine müssen eine konstante Reibungszahl aufweisen, damit es nicht zur Überhitzung kommt und im Zuge dessen die Bremswirkung nicht nachlässt. In der Fachsprache wird dies als Bremsfading bezeichnet. Sie müssen ebenfalls sehr temperaturbeständig sein und Temperaturen bis ca. 800°C aushalten. Selbstreden müssen sie auch mechanisch belastbar sein.

Erwähnenswert ist hier auch, dass neue Bremsbeläge ihre volle Bremskraft erst nach einer gewissen Einfahrzeit entfalten. In dieser Zeit gleicht sich nämlich der Belag an die Oberfläche der Bremsscheibe oder Bremstrommel an.

Für Bremsbeläge gibt es sehr viele Hersteller weltweit. Hier sollte man aber auch die Qualität ins Auge fassen. Neue Bremsbeläge sollten immer den gleichen Reibwert wie ihre Originalbeläge haben. Asbestfrei sollten sie auch sein, denn gerade preiswerte Hersteller verzichten meistens nicht auf Asbest bei ihren Reibmitteln.

Natürlich hebt kein Bremsbelag ewig. Daher gehören sie zu den meisten Verschleißteilen an einem Fahrzeug und sollte regelmäßig überprüft werden. Denn an diesen Belägen hängt der Bremsweg ab und einige Meter können in gewissen Situationen entscheidend sein. Bremsbeläge werden meist noch häufiger als die eigentlichen Bremsscheiben gewechselt.